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2016.04.19. ZWSaar plant Gemeinschaftsgärten in Dillingen Saar

Projekte: Aus dem FF - Früchte und Freunde aus aller Welt gewinnen (ZWSaar e.V. 


Das Projekt wird u.a. unterstützt und gefördert durch:

... und vielen anderen

2016.04.19. ZWSaar plant Gemeinschaftsgärten in Dillingen Saar


Konzept: 

Dillinger Modellprojekt zur Zusammenarbeit von Einheimischen und Flüchtlingen im Aufbau von Gemeinschaftsgärten (urban gardening)

Vorstellung der Zukunftswerkstatt Saar e. V. 

Die Zukunftswerkstatt Saar e. V. entwickelt seit 25 Jahren aktuelle und konkrete Projekte der kommunalen Zukunftsgestaltung in der Region. Sie begann ihre Arbeit in der Selbstorganisation gemeinschaftsorientierter jüngerer Arbeitssuchender in Saarbrücken (Fahrradladen, Schreinerei, Altenselbsthilfeeinrichtung). Später wurde Dillingen ihr bevorzugtes Arbeits- und Vorzeigegebiet mit Projekten wie dem Recyclingcenter, Pro Solar-Veranstaltungen mit Einschluss der französischen Kommune Creutzwald von 1993-1999 im zweijährigen Rhythmus, internationale Solarvorträge und Kongresse mit Ausrichtung des jeweiligen Laufes zur Deutschen SolarMobil- und SolarBoot-Meisterschaft, dem einzigen Weltmeisterschaftslauf für Solarmobile in der Bundesrepublik sowie dem 1. und 2. saarl. Solarfestival in 2001 und 2003.

Nach einer personenbedingten Unterbrechung von 2006 bis 2010 weitete die ZWSaar ihre Perspektive auf die Förderung umwelt- und gesundheitsbewusster Handlungsformen und Lebensstile aus, ohne jedoch die Aspekte der Erneuerbaren Energien und der demokratischen Bürgerbeteiligung bei politischen Prozessen und in der Arbeitswelt zu vernachlässigen. Zwischen 2010 und 2014 wurden Kongresse, Ausstellungen, Kunst- und Bildungs-Workshops, Vorträge sowie Beteiligungen an Energiesparmessen unter dem Motto „Brücke zum Solarzeitalter“ realisiert.

In vielfältigen Aktionen im Jahr2015 nahm die ZWSaar Plastikmüll (insbesondere Plastiktüten) mit großer Zustimmung der Dillinger Bevölkerung in den Fokus. 

Nunmehr konzentriert sie sich in ihrem neuen Projekt auf die in den USA bereits verbreitete, in der Bundesrepublik erst anlaufende Realisierung des „urban gardenings“ bis hin zur „Essbaren Stadt“. 

Die Zukunftswerkstatt legt großen Wert auf Vielfalt und Diversität als Motor innovativer Ideen. Sie ist daher auch bewusst offen für Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund bzgl. Parteizugehörigkeit, Religion, Kultur etc. 

Aus diesem Grund ist das aktuelle Gartenprojekt als praktisches Integrationsangebot für in Dillingen lebende Flüchtlinge konzipiert. 

Die aktiven Mitglieder der ZWSaar arbeiten teils ehrenamtlich, teils auf Honorarbasis oder angestellt. Sie verfügen über vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen in den Bereichen sozialwirtschaftlicher Unternehmensarbeit, lokalem und überregionalem Netzwerkhandeln, genossenschaftlich-dezentraler Organisationsformen, ökologischer Breitenarbeit, experimenteller Kunst- und Umweltpädagogik sowie Projektmanagement.   

Kurzbeschreibung des Projekts


Das integrative Gartenprojekt ist als Integrationsmaßnahme von Flüchtlingen in die Stadt Dillingen und deren einheimischer Bevölkerung in den Bereichen der Pflanzen- und Gartenarbeit vorgesehen und angelegt. Als Vorreiter im Saarland hat es die Chance, ein Modellprojekt mit großer Ausstrahlungskraft und größerem öffentlichem Interesse in und über unsere Region hinaus zu werden.


Das Projekt entwickelt sich in 5 Projektschritten, die sich zeitlich durchdringen:

1. Ermittlung und Auswertung der Grunddaten der Dillinger Statistik
(Analyse der Parameter: Alter, Geschlecht, Herkunft, Sprache, Stadtteile)

2. Die Einübungsparzelle Kleingärtnerverein Dillingen Nord

3. Essbarer Wildpflanzenpark (Ewilpa) Dillingen - Die Wiederverwendung und der Beitrag von Wildpflanzen zur gesunden Ernährung

4. Aufbau der ersten integrativen „Essbaren Stadt“ im Saarland durch Erweiterung auf innerstädtische Pflanzinseln


Begleitprogramm zu den Projektschritten 2.-4.:

Vorträge, Kongresse, Workshops, Seminare, musikalische Beiträge, künstlerische Gestaltungselemente, sinnliche Anreize durch experimentelles Theater, Test dezentraler Arbeitsstile (Genossenschaften), Einbeziehung des SR „Fragen an den Autor“ in der Dillinger Stadthalle bzw. Lokschuppen sowie weitere professionelle Medienarbeit (regionale und überregionale Presse).


Ziele des Projekts

Die vier Arbeitselemente und ihr Begleitprogramm zielen gemeinsam auf die Vermittlung und das Wissen bezüglich gesunder, regionaler Lebensmittel, deren Anpflanzung und Integration in den alltäglichen Speiseplan, die selbständige Mitarbeit von Alt und Jung, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Flüchtlinge (insbesondere Jugendliche und Frauen), der Vernetzung unterschiedlicher aber interessierter Schulen, Vereine, Sozialverbände, Kirchen und natürlich der Stadt Dillingen mit ihrem Citymarketing als Magnet im Sinne des Ökotourismus (vgl. „Essbare Stadt“ Andernach und „Prinzessinnengärten“ Berlin).


Zielgruppe

Dillinger Bürger_innen (insbesondere mit Blick auf die kulturelle und soziale Integration sowie der Begegnung der Generationen).

Gruppierungen wie Umwelt- und Sozialverbände, Schulen, Vereine etc. (zur Umsetzung gemeinsamer Teilprojekte).


Die Projektschritte im Einzelnen


1. Ermittlung und Auswertung der Grunddaten der Dillinger Statistik (Analyse der Parameter: Alter, Geschlecht, Herkunft, Sprache, Stadtteile)

Als Voraussetzung für die integrative Arbeit des Projektes wird die ZWSaar e. V. eine Analyse der Sozialstruktur der Dillinger Bevölkerung durchführen. Grundlage sind die erhältlichen Informationen des Meldeamtes zu Alter, Geschlecht, Herkunft, Sprache und Wohnort-Verteilung auf die einzelnen Stadtteile. Weitere ergänzende Informationen der Stadtverwaltung und der Sozialverbände werden nach Möglichkeit ebenfalls einbezogen. Hierdurch wird insbesondere ermittelt, wie sich die Flüchtlingssituation innerhalb der Stadtbevölkerung darstellt, um daraus Schlüsse für die zukünftige integrative Arbeit zu ziehen.


2. Die Einübungsparzelle Kleingärtnerverein Dillingen Nord

Mit dem Kleingartenverein Nord wurden bereits erste Gespräche geführt mit dem Ziel, eine stadtnahe Parzelle als Gemeinschafts- und Bildungsgarten anzulegen. Diese Anlage kann als erster, zeitnah zu realisierender Schritt gesehen werden, dem die Projektschritte 3. und 4. je nach Vorlaufzeit folgen und sich anschließend zu einem Gesamtprojekt zusammenfügen.

Gemeinsam mit Gruppen können in dieser Parzelle unterschiedliche essbare Pflanzen wie Beeren, Früchte etc. angepflanzt werden und entsprechende Workshops zum Anpflanzen und Zubereiten von Lebensmitteln aus der Natur durchgeführt werden. In geeigneten Zusammenstellungen können hier junge Flüchtlinge und Einheimische Wissen austauschen, sich kennen lernen, gemeinsam wirken und ihr Lebensumfeld gestalten. Bei diesem Projektelement steht die Arbeit mit Frauen im Vordergrund.


3. Essbarer Wildpflanzenpark (Ewilpa) Dillingen - Die Wiederverwendung und der Beitrag von Wildpflanzen zur gesunden Ernährung

Mit Unterstützung der Stadt Dillingen und finanzieller Förderung der Stiftung Ewilpa soll ein Gelände von ca. 1 ha als „Essbarer Wildpflanzenpark (Ewilpa)“ angelegt werden. Der Vorteil eines Wildpflanzengartens ist, dass er sehr wenig Pflege benötigt. Was nötig ist, wird von einer Gartenpatin ggf. mit Unterstützung des städtischen Gartenamtsteams oder externer Firmen übernommen. Im Sinne eines Biotopes bzw. der Permakultur darf hier alles sein, was wächst. Das Pflanzenspektrum umfasst Beeren, Früchte, Nüsse, Blüten, Sträucher, Bäume, ein Feuchtbiotop und Insektenweiden.

Umfassende Informationen zum Konzept und der Stiftung bietet die Internetseite www.ewilpa.net.

Die wichtigsten Aspekte werden hier kurz zusammen gefasst:

Aus https://www.ewilpa.net/stiftung.html:

„Die Stiftung Essbare Wildpflanzenpark zeigt zukunftsweisende Lösungen auf:
In möglichst siedlungsnah gelegen Parks kann sich die Bevölkerung selbst versorgen.

Darüber hinaus verstehen sich die Essbaren Wildpflanzenparks auch als Bildungsstätte und sozialer Treffpunkt.
Hier kann das sichere Erkennen der Wildpflanzen und deren Zubereitung von fachkundigen Beratern erlernt werden.

Essbare Wildpflanzenparks stehen für alle offen und dienen damit – in Anlehnung an den mittelalterlichen Allmende-Gedanken – auch dem sozialen Ausgleich.

Die Stiftung Essbare Wildpflanzenpark setzt sich für den Aufbau und den Betrieb von Sammelmöglichkeiten in ganz Deutschland ein.

Fachkundige Paten betreuen die Parks vor Ort, leiten die Bildungsangebote und koordinieren die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer.“


Die Zukunftswerkstatt Saar e. V. arbeitet eng mit Birgit Loris zusammen, die ihre Ausbildung als Fachberaterin für Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen beim Gründer der Stiftung EWILPA, Dr. Markus Strauß, vor einiger Zeit abgeschlossen hat. Sie wäre geeignet und dazu bereit, Patin eines Dillinger Wildpflanzenparks zu werden.


4. Aufbau der ersten integrativen „Essbaren Stadt“ im Saarland durch Erweiterung auf innerstädtische Pflanzinseln

Das letzte Element des Gesamtkonzeptes sind innerstädtische Pflanzinseln, die im klassischen Sinne des urban gardenings von der Bürger_innenschaft gepflegt und genutzt werden können. Diese gemeinsame Arbeit mit dem Effekt der Verschönerung und nachhaltigen Nutzung von städtischen Flächen fördert die Identifikation mit der Stadt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Erfahrungen aus anderen Städten, die ähnliche Konzepte betreiben, zeigen, dass Vandalismus bei solchen Aktivitäten kaum vorkommt, sondern das gemeinsame Kümmern um das Schöne und Wertvolle sich durchsetzt.


Die Parzelle im Kleingartenverein, der essbare Wildpflanzenpark und die einzelnen innerstädtischen Pflanzinseln, entwickelt als gemeinsames Projekt von Einheimischen und Flüchtlingen, ergeben in Summe die erste integrative „essbare Stadt“ des Saarlandes. Dies ist wegweisend und von modellhaftem Charakter, kann die Stadt Dillingen aufwerten und überregionales Interesse bei Nachahmerkommunen sowie im Bereich des Ökotourismus wecken. Außerdem wird dieser Ansatz vielfältige positive Effekte auf das soziale Miteinander der Bürger_innen, insbesondere bei der praktischen Integration von Flüchtlingen, bewirken.


Das Begleitprogramm

Insbesondere Wildpflanzengärten dienen der Wertschätzung von Pflanzen, die heutzutage manchmal eher als Unkraut bezeichnet werden, weil in Vergessenheit geraten ist, dass auch sie als Lebensmittel geeignet und sehr nährstoffreich sind. Außerdem bereichern sie die natürliche Artenvielfalt.

Die Vermittlung dieses Wissens, der entsprechenden Wertschätzung und auch der Kompetenzen zum Erhalt solcher Pflanzen steht im Mittelpunkt des Begleitprogramms dieses Projektes. Dies kann auch übertragen werden auf die Wertschätzung der Vielfalt der Menschen und ihrer manchmal unterschätzten Fähigkeiten.

Daher sollen Vorträge, Workshops, gemeinsames Gärtnern und Zubereiten von Mahlzeiten aus den Wildpflanzen den nachhaltigen, kreativen und integrativen Umgang mit den Pflanzen und den Menschen untereinander fördern. Hierbei steht das kombinierte Lernen durch sinnliche und kognitive Erfahrungen im Vordergrund.

Denkbar sind vielfältige Angebote, bei denen Menschen mit ganz unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen zusammen wirken und lernen.

In diesem Bereich soll mit verschiedenen Kooperationspartnern wie Umweltgruppen, Sozialverbänden, Flüchtlingshilfe-Organisationen, Schulen und vielen mehr kooperiert werden. Da die Zukunftswerkstatt Saar e. V. seit mehreren Jahrzehnten in Dillingen und überregional aktiv ist, bestehen bereits entsprechende Kontakte und die Zusammenarbeit wäre effizient zu generieren und zu realisieren.


Als Modellprojekt mit überregionaler Ausrichtung sind außerdem größere Veranstaltungen wie Kongresse und andere Fortbildungskonzepte geplant, um die Methode des gemeinschaftlichen Gärtnerns auf Wildpflanzenbasis mit vielfältigem Begleitprogramm zur Bildung und Integration der städtischen Bürgerschaft zu vermitteln und Nachahmer zu aktivieren.


Öffentlichkeitsarbeit

Das Gesamtprojekt wird von Anfang an öffentlich dokumentiert und den regionalen und überregionalen Medien angeboten, dessen Entwicklung und Einzelaktivitäten zu verfolgen, um die Außenwirkung permanent zu gewährleisten. Dillingen kann der bundesweit erste Essbare Wildpflanzenpark Deutschlands und die erste essbare Stadt des Saarlandes werden und hat somit das Potenzial großes überregionales Interesse zu generieren.

Auch der grundsätzliche Ansatz, soziale und kulturelle Integration durch gemeinsame Gartenprojekte zu realisieren, ist noch relativ neu und weckt als Modellprojekt zur Nachahmung in anderen Städten Interesse.

Einzelveranstaltungen werden natürlich breit angekündigt und nachträglich digital und analog dokumentiert. Hier sind kleinere lokale Veranstaltungen ebenso wie überregional relevante Bildungsveranstaltungen und Konferenzen geplant.

Über die sozialen Medien wird ein permanenter Austausch von Mitwirkenden und Interessierten ermöglicht.

Bei thematisch passenden Kongressen und Tagungen im Bundesgebiet und der Großregion kann das Konzept vorgestellt werden.


Kooperationspartner

Das Projekt ermöglicht über seine langfristig angelegte Laufzeit die Einbindung sehr vieler öffentlicher und sozialer Akteure im Hinblick auf die gärtnerischen Aktivitäten sowie auch auf die geplanten Einzelaktivitäten im Rahmenprogramm.

Zur Realisierung des Wildpflanzenparks sowie der innerstädtischen Pflanzinseln wurde bereits die Unterstützungsbereitschaft der Stadt Dillingen durch Bürgermeister Berg signalisiert, um geeignete Flächen zu identifizieren.

Die Verantwortlichen der Stadt sowie alle anderen Kooperationspartner können frei entscheiden, in welcher Form und Intensität sie sich einbringen möchten.

Erste Gespräche fanden bereits statt und weitere sind geplant. Es zeichnet sich eine sehr hohe Bereitschaft zur Zusammenarbeit ab, was zu einer Kumulation von vielfältigen Kompetenzen zur Projektumsetzung führen wird. Bürgermeister Franz Josef Berg hat sich bereit erklärt, die Schirmherrschaft für das Gesamtprojekt zu übernehmen.


Die wichtigsten Aspekte in der Zusammenfassung

Das ZWSaar-Projekt ist als ein integratives, längerfristiges und mehrschichtiges Vorhaben angelegt. Es konzentriert sich auf die Gemeinwohlarbeit zwischen Einheimischen und Flüchtlingen in Dillingen.

Zeitlich und räumlich entwickelt und erweitert sich das Projekt nach der statistischen Auswertung der örtlichen Situation beider Gesellschaftsgruppen (Aufteilung nach Stadtteilen, Herkunft, Muttersprache, Alter und Geschlecht) stufenförmig von der gemeinsamen Gartenarbeit im Kleingärtnerverein Dillingen Nord über die Förderung, Gestaltung und Pflege eines größeren Wildpflanzenparks in Stadtnähe bis zur Einrichtung innerstädtischer Garteninseln (urban gardening).
Die gängige städtische Gemeinwohlarbeit kehrt sich um. Nicht sie – die Stadt – führt die Regie, sondern sie regt zusammen mit der Zukunftswerkstatt Saar die gesamte Bevölkerung (Einheimische und Flüchtlinge) zur eigenen Regieübernahme und Gestaltungsarbeit an.

Das Projekt ist dezentral und in der Bevölkerung verortet. Die immer häufiger gewünschte gesellschaftliche Mitentscheidung der individuellen Person wird gewährleistet.

Das Projekt nutzt die Chance in der urban gardening die Heimaterinnerung und die Heimaterfahrung in die beteiligte Garten- und Pflanztätigkeit einzubringen. Gerade für die nichterwerbstätige Flüchtlingshausfrau eröffnet sich hier ein emotionaler Ausgleich zu ihrem ursprünglichen Heimatverlust.

Die Zukunftswerkstatt Saar wird interessierte und fachkundige Personen als Projektbegleiter_innen, Unterstützer_innen und Gestaltungsanreger_innen suchen und hat sie teilweise bereits zur Mitwirkung gewonnen. Als geeignete und zutreffende Organisationsform ihrer Tätigkeit bieten sich urdemokratische Formen an, wie sie beispielsweise bei Genossenschaften realisiert werden. Diese erleben zurzeit eine historische Renaissance in Deutschland (siehe Energiegenossenschaften). Die Zukunftswerkstatt Saar greift diese Organisationsformen auf. Auch Fachleute aus den USA im Rahmen der dort blühenden urban gardening-Bewegung sind zur Teilnahme eingeladen.

Dillingen wurde als saarländische Modellstadt ausgewählt. Die Zukunftswerkstatt Saar hat dort langjährige Erfahrungen bei zahlreichen Solarveranstaltungen sammeln und das ‚Solarbewusstsein‘ einer saarländischen Kommune und ihrer räumlichen Umgebung wecken können (Läufe zur deutschen Solarmobil und –Solarboot-Veranstaltungen, Vorträge, Kongresse, saarländische Solarfestivals etc.).

Diese Erfahrung und das Gestaltungswissen wird ihr bei der praktischen Implementierung eines kommunalen und regionalen Urban gardening-Projekts hilfreich sein.

Die Zukunftswerkstatt-Medienarbeit wird den gesamten Projektverlauf inklusive der digitalen Möglichkeiten begleiten, den Modellcharakter diskutieren und prüfen lassen.

Das Begleitprogramm dient im Besonderen dieser Absicht.

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